Besonderheiten
und Initiativen des Internationalen Artistenmuseums in Deutschland und seines
Fördervereins
Aus der Arbeit
und der Entwicklung des Artistenmuseums und seiner Mitglieder, haben sich in 15
Jahren des Bestehens des Fördervereins einige bemerkenswerte Besonderheiten
ergeben.
- Es wurde sowohl beim Richtfest als
auch bei der Eröffnung am 5. September 1997 von jeweils dreißig
artistischen Darbietungen künstlerisch begleitet, wobei alle Künstler auf
eigene Kosten angereist sind und auf Honorare verzichtet haben. Anstelle
der 70 eingeladenen Gäste waren über 350 erschienen.
- Die Mitgliederzahl des 1994
gegründeten Fördervereins ist von ursprünglich 24 Gründungsmitgliedern auf
gegenwärtig 130 angewachsen, wobei in den ersten zehn Jahren kein einziges
Mitglied ausgetreten ist. Davon arbeiten ca. 10 % ehrenamtlich in
verschiedenen Funktionen vor allem bei Veranstaltungen mit.
- Im Jahre 2008 sind allein über 300
Artikel und Meldungen über das Artistenmuseum in der nationalen und
internationalen Presse veröffentlicht worden, soweit sie uns bekannt
geworden sind.
- Während des Wechsels der
Ausstellungen im April und im Oktober
jeden Jahres wird das Artistenmuseum im Gegensatz zu anderen Museen
keinen Tag geschlossen, bleibt auch während der Umgestaltung der Öffentlichkeit
zugänglich und arbeiten Vereinsmitglieder ehrenamtlich mit, um den Umbau
schnell zu sichern.
- Das Artistenmuseum ist grundsätzlich
täglich auch außerhalb der Öffnungszeiten für Touristen und Gruppen immer
zugänglich. Deshalb wurden die Öffnungszeiten dem Touristenbedarf
entsprechend werktags von 09.00 bis 18.00 Uhr, sonnabends, sonntags und
feiertags von 14.00 bis 18.00 Uhr erweitert.
- Die Beschriftungen sind so
ausführlich, dass keine Führungen erforderlich sind. Auf Wunsch werden
jedoch für Gruppen auch Führungen durchgeführt.
- Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit
konnten die Besucherzahlen von 800 im Eröffnungsjahr auf 17.500 im Jahre
2008 gesteigert werden.
- Jährlich werden mindestens 24
öffentliche künstlerische Veranstaltungen für die Besucher gestaltet,
davon 50 % für Kinder und Familien.
- Der 555., der 999. und der 1234.Tag
nach der Eröffnung des Museums wurden jeweils als Jubiläum und Volksfest
gefeiert. Nachdem im Jahre 2000 ca. 1.000 Besucher und Teilnehmer gezählt
werden konnten, waren es 2006 bei den 7. Internationalen Tagen der
Artisten bereits 7.500 Teilnehmer.
- Der Förderverein hat erstmalig am 26.
Mai 2000 den „1.Internationalen Tag der Artisten“ organisiert und damit
als erster einen Kalendertag den Unterhaltungskünstlern gewidmet. Das ist
der einzige Festtag, der in Europa für die Artisten gestaltet wird und
deshalb internationales Echo gefunden hat. Schirmherr ist, jeweils der
Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Herr Ministerpräsident Dr.
Manfred Stolpe und jetzt Herr Ministerpräsident Matthias Platzeck.
An jedem Fest haben 150 bis 200 Künstler aus mehreren europäischen
Ländern, Kanada, Afrika und den USA honorarfrei mitgewirkt.
Diese Feste werden als nichtkommerzielle Volksfeste auf ehrenamtlicher
Basis organisiert. Dadurch wurden z.B. bereits beim Tag der Artisten 2001
über DM 20.000,00 eingespart. Diese Artistentage sind die einzigen
aktuellen Artistenbörsen bzw. Arbeitsmärkte der Unterhaltungskünstler in
Deutschland und werden seit 2009 auch durch den Internationalen Fachverband
Show und Unterhaltungskunst (IFSU) unterstützt.
- Erstmalig nach der deutschen Einheit
hat der Förderverein am Tag der Artisten ein nationales Forum zum Problem
„Deutsche Unterhaltungskunst – wohin“ organisiert, damit die Künstler ein
Podium für ihre Probleme gemeinsam mit der Politik und den Gewerkschaften
finden. Daran haben auch Vertreter der Kultur- und Bildungsministerien
teilgenommen.
- Im Jahre 2000 wurde der „Tag der
Offenen Museumstür“ eingeführt, an dem jeweils die Einwohner eines Ortes
der Region kostenfrei das Artistenmuseum besuchen können und geführt
werden.
- Als Neuheit wurde die „Kaffeetafel im
Artistenmuseum“ eingerichtet, zu der jeweils Gruppen organisierter
Senioren oder Ausländer und jüdischer Mitbürger eingeladen und kostenlos
im Museum geführt und zur Kaffeetafel mit Kuchen, Gebäck, alkoholfreien
und alkoholischen Getränken gebeten werden.
Diese Kaffeetafel wird vom Museum finanziert und hat regen Zuspruch in der
Region gefunden. Bildungszentren nutzen dieses kostenlose Angebot des
Museums für ihre integrationswilligen Teilnehmer der deutschen
Sprachkurse. Dabei wird durch Ensembles Unterhaltungsmusik, Gesang und
Tanz geboten.
- Zu allen Veranstaltungen wird das
Artistenmuseum rundum beflaggt und animieren Musiker, Clowns,
Stelzenläufer, Drehorgelspieler und andere Artisten vor dem Artistenmuseum
zum Besuch.
- Da es keine staatlichen Auszeichnungen
für Artisten gibt, hat der Förderverein als erste Auszeichnung die
„Ehrenmedaille der Artisten in Gold“ gestiftet, die einmal jährlich an
europaweit bekannte Spitzenartisten verliehen werden soll. Die erste
Auszeichnung erfolgt am 26. Juli 2001 durch Bildungsminister Steffen
Reiche im Artistenmuseum an zwei Persönlichkeiten. Weitere Auszeichnungen
sind das „Goldene Ehrenzeichen“, der „Grand Prix artistique“ sowie der
„Grand Prix magique“, die jährlich anlässlich der Artistentage verliehen
werden.
- Um hervorragende einstige und heutige
Artisten besonders zu Ehren wurde im oberen Trakt des Artistenmuseums die
„Ruhmeshalle der Artisten“ geschaffen, in der bisher elf europaweit
populäre Artisten aufgenommen worden sind. Sie wurde am 26. Oktober 2000
durch Herrn Minister Steffen Reiche eröffnet.
- Das Artistenmuseum wurde an der
Frontseite mit 26 lebensgroßen Darstellungen international bekannter
Artisten durch die Wandlitzer Kunstmalerin Mathea ausgestaltet.
- Gemeinsam mit der Gemeinde
Klosterfelde wurde im Jahre 2001 erstmalig das „Klosterfelder
Sommerfestival“ als regionales Volksfest mit Varieté- Programmen
organisiert.
- Das Artistenmuseum wurde wegen des
Umfangs seiner Sammlungen in das Guinnessbuch der Rekorde 2001
aufgenommen.
- Für seine vorbildliche ehrenamtliche
Arbeit wurde der Förderverein im Jahre 2000 mit dem „Barnimer Kulturpreis
2000“ ausgezeichnet.
- Nach der Eröffnung des
Internationalen Artistenmuseums wurde der Ort Klosterfelde erstmalig in
bisher vierzehn internationale und nationale Reiseführer mit dem
Artistenmuseum als Sehenswürdigkeit aufgenommen. Außerdem wurde das
Artistenmuseum im Autoatlas aufgeführt.
- In einer europaweiten Umfrage wurde
das Artistenmuseum auf Platz 6 der skurrilsten 20 Museen Europas
platziert.
- In den ersten elf Jahren seines
Bestehens hat das Artistenmuseum 312 Veranstaltungen gestaltet.
- Insgesamt wurden jeweils im April und
Oktober eines Jahres eine thematische Sonderausstellung gestaltet und
eröffnet, bis heute 25.
- Das Artistenmuseum wurde bis 2009 von
87 Ministerpräsidenten, Ministern, Senatoren, Botschaften, Diplomaten und
hochrangigen Politikern besucht.
- Jedes Kind erhält beim Besuch des
Artistenmuseums ein süßes Geschenk.
- Jeder Besucher/in des Museums kann
mit seiner Eintrittskarte zusätzlich kostenlos das Luftfahrtmuseum in
Finowfurt besuchen und spart damit € 5,00
- Jeder Gast des Artistenmuseums erhält
einen Verzehrbon kostenlos, der im Restaurant „Lindengarten“, unseres
Mitgliedes Monika Höfs, gleich nebenan, eingelöst werden.
- Bei allen Veranstaltungen können die
Besucher kostenlos Kaffee, Limonaden, Wasser, Hühnersuppe, Schokolade an
der Rezeption oder im Museumsgarten erhalten.
- Jährlich werden 68 Redaktionen mit
mindestens 50 Pressebulletins über die Veranstaltungen, Neuanschaffungen,
Ausstellungseröffnungen, Besuche von populären Künstlern etc. informiert.
Stand vom 1. September 2009