Konzeption zur weiteren Entwicklung
des Internationalen Artistenmuseum
in Deutschland
Über die Perspektive des
Internationalen Artistenmuseums in Deutschland, Sitz in Klosterfelde werden
folgende Maßnahmen beschlossen:
- Auf der Grundlage der Festlegung des
Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur vom 16. Oktober 2008
wird der Standort Klosterfelde beibehalten und als Stätte der
Traditionspflege, Attraktion des Tourismus und der aktiven
wissenschaftliches Aufarbeitung und Sammlung ausgebaut.
- Die Arbeit des Fördervereins dient dem Erhalt
und Ausbau des Artistenmuseums auf der Basis des Statuts vom 21. März
1994, das weiter zu aktualisieren ist.
- Die Archivierung und Erfassung der Literatur,
der Zeitschriften, Programmhefte, Fotos und Exponate und deren
Systematisierung sind fortzusetzen, auf Datenträger zu übertragen und den
Wissenschaftlern, Doktoranten, Artisten, Journalisten und der weiteren
Öffentlichkeit für Recherchen zugänglich zu machen.
- Ziel und Aufgabe ist die Entwicklung eines
wissenschaftlichen Zentrums für Unterhaltungskunst in Deutschland und
Europa, das es bisher nicht gibt.
- Der Förderverein oder der Museumseigentümer
beantragt bei der Landesinvestitionsbank Mittel für den 1994 beratenen
Vorschlag der Erweiterung der Ausstellungsräume, der Schaffung eines
Veranstaltungsraumes und von Archivräumen. Das Kulturministerium wird
gebeten, diesen Antrag zu befürworten.
- Die Bewertung der Sammlungen von Roland Weise
durch fachkundige Gutachter wird befürwortet und kann Grundlage für einen
eventuellen Ankauf/ Verkauf und Übernahme durch den Förderverein sein.
- Die staatlichen und wirtschaftlichen
Einrichtungen der Region sind im Interesse der Förderung des Tourismus und
der dadurch entstehenden Wirtschaftsförderung dafür zu gewinnen, ihre
jährlichen Zuwendungen zu erhöhen.
- Die Suche von Sponsoren und Spendern ist zu
intensivieren, um die finanzielle Basis zu sichern. Neue Möglichkeiten der
Finanzierung sind auch durch Werbung von Interessenten des Museums zu
erschließen.
- Die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit
und den Job Center Barnim ist fortzusetzen, um sowohl ABM- als auch MAE-
Kräfte zur Sicherung der Museums- und Vereinsarbeit kontinuierlich
zugewiesen zu bekommen.
- Die Tradition der Internationalen Tage der
Artisten in Deutschland ist fortzusetzen, um sowohl diesen Arbeitsmarkt
als Volksfest zu erweitern, als auch die Einnahmen und Besucherzahlen zu
erhöhen.
- Die Veranstaltungstätigkeit im Artistenmuseum
ist zu erweitern. Dazu sind besondere Angebote für Schulklassen,
anschaulicher Geschichtsunterricht im Museum und Treffen von
Unterhaltungskünstlern und Managern anzubieten.
- Der zwischen dem Förderverein und dem
Museumseigentümer auf Empfehlung des Kulturministeriums abgeschlossene
Nutzungsvertrag auf zehn Jahre, bis
einschließlich 2017, ist rechtzeitig zu verlängern, um das Museum für die
Öffentlichkeit zu erhalten. Die Einheit von Förderverein und Museum ist zu
festigen.
- Zur Sicherung der Perspektive schließt der
Förderverein mit dem Museumseigentümer einen Erbpachtvertrag, dessen
Konditionen in Zusammenarbeit mit dem Notar erarbeitet und ab 2010
verbindlich erklärt werden.
- Unabhängig davon, ob der Ankauf der Sammlung
durch den Förderverein mit staatlichen Zuwendungen erfolgt oder nicht
erfolgt, wird durch einen Nutzungsvertrag zwischen dem Eigentümer der
Sammlung und dem Förderverein vereinbart, dass auch künftig in Verbindung
mit dem Erbpachtvertrag die
Exponate der Sammlung für thematische Ausstellungen genutzt werden
können.
- Der Vorstand des Fördervereins bemüht sich,
kurzfristig eine geeignete Persönlichkeit zu finden, die vor allem in der
thematischen Problematik des Artistenmuseums weitgehend sachkundig ist und
durch den gegenwärtigen Geschäftsführer in alle damit verbundenen Aufgaben
eingearbeitet wird.
Klosterfelde, den 29. Juli 2009
Der Vorstand:
Erika
Heinrichs Ingrid de Stosch-Sarrasani Annerose Diab
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied Schatzmeisterin
Erich
Brauer Lothar Wielgosz Rüdiger Bleß
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied Vorsitzender
Roland
Weise
2.
Vorsitzender
Geschäftsführer
